Die Geschichte des Clowns

Die Figur des Clowns übt auf viele Menschen eine große Faszination aus und es erstaunt mich immer wieder, dass mit dem Clown so viele Klischees verbunden sind. Vielleicht liegt es daran, dass der Clown uns etwas von den ewigen Freuden und Leiden vermittelt, von der Größe und der Schwäche des Menschen und wir uns so immer wieder in ihm wiederspiegeln können. Er spielt keine Rolle sondern lebt sich selbst, jeden Tag aufs Neue und schenkt dabei Freude, Staunen, Lachen und viele Träume, als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt (aus einem Vortrag von Stefan Schlenker).

 

Die Ursprünge der geheimnisvollen Figur des Clowns sind ungewiss. Denn es ist extrem schwierig, mit Sicherheit festzustellen, wann und wo sie geboren wurde.  Es ist klar, dass der heutige Clown im modernen Zirkus geboren wurde, aber er hat seine Wurzeln in weiter entfernten Zeiten ... so weit, dass man fast annehmen könnte, dass Figuren dieser Art schon immer in der Realität existiert haben.

 

Clowns begannen als eine Art Hofnarr vor Tausenden von Jahren. Der erste bekannte Nachweis eines Hofnarren stammt aus den Jahren um 2500 v. Chr. im alten Ägypten. Andere, über die Hofnarren in China, stammen aus den Jahren um 1800 v. Chr., und die Mehrheit der Native American Indianerstämme hatten auch Clowns. Für eine lange Zeit, in verschiedenen Epochen und verschiedenen Ländern, füllten Zwerge und Bucklige die Rolle des Narren: der erste Narr von dem wir wissen, war ein Zwerg am Hof des Pharao Pepi. Aber es gab auch Clown-Zwerge in China, auf präkolumbianischen und auch römischen Märkten.

 

Bereits in der Antike gab es Personen, die sich mit denselben Aufgaben beschäftigt haben wie die heutigen Clowns. Sie waren für die Unterhaltung der großen Sippe zuständig waren, sie beim Essen zu unterhalten und ähnliches: den Colonus (etymologisch abgeleitet vom lateinischen colonus, was soviel wie Bauer oder Landmann bedeutet)

 

Der bekannteste römische Spaßmacher hieß Centunculus (Hundert-Fleck). Maccus, der „weiße Mime“, spielte in den Komödien der Griechen (Atellanen). In der Antike hatten die komischen Figuren im Theater eine sehr deutliche

Doppelnatur. Zum einen waren sie Spötter, die sich mit ihrem Schabernack und beißendem Spott gegen Obrigkeiten auflehnten, zum anderen waren sie die Verspotteten, die wegen ihres entstellten und verkrüppelten Äußeren verlacht

wurden und oft nicht bei Sinnen waren. Klassischer Repräsentant ist Hephaistos, der hinkende Gott, der sich wild und ungehörig gebärdet, im Grunde jedoch nach Liebe sucht. 486 v. Chr. wurde die Komödie offiziell anerkannt, mit all ihrer Respektlosigkeit gegen Götter und Menschen, deren Schwächen durch Spott bloßgestellt wurden. Doch wurde mit der Anerkennung durch die öffentlichen Personen und Institutionen der antiken Spötterfigur viel Wind aus den Segeln genommen. Die Mimen der Antike bedienten sich vieler Formen und Stilmittel, die auch bis heute ihre Gültigkeit haben. Sie gelten als die Vorläufer der Commedia dell´ Arte, die in pantomimischen Stegreifspielen alltägliche Themen durch den Kakao zogen, gewürzt wurde das ganze dann noch mit Akrobatik und Artistik.

 

Die Renaissance brachte dann weltverändernde Erkenntnisse auf allen Gebieten, religiöse Umwälzungen und die Suche nach einem neuen Weltbild. Der "Narr" galt als Bote des Übergangs zum neuen Menschenbild. Sebastian

Brant (1457 - 1521) gilt als Schöpfer der Narrenidee. Brant war sehr besorgt über den sündigen Verfall der Welt, obwohl doch "das Land voll der heiligen Schrift war". 1494 wurde sein "Narrenschiff" veröffentlicht, eine lose Folge von Kapiteln mit Holzschnitten, die sich bald zu einem "Bestseller" entwickelte. Es ging ihm um die Anprangerung aller menschlicher Schwächen, Laster und Verfehlungen. Er schrieb als eine Art Morallehre, mit der Absicht die Menschen "zu Nutz und heilsamer Lehr, Ermahnung und Erfolgung der Weisheit, Vernunft und guter Sitten" zu erziehen. Seine Narren, das waren die Spieler, Studenten, Gecken, Seiltänzer, Wucherer und derlei mehr, die sich mit dem Narrenschiff aufs offene Meer der Unvollkommenheit und der Zügellosigkeit wagten, und damit ihrer Vernichtung entgegen gingen. Typische "närrische" Charakteristika waren für Brant Sorglosigkeit und Unbekümmertheit, Zwietrachtstiften, Habsucht, schlechte Sitten, Borgen, unnützes Wünschen, Eigensinn, unfolgsame Kranke. Wolllust, Neid, Hass, Undankbarkeit, törichtes Tauschen und noch viel mehr. Brant griff auf das überlieferte Wissen vergangener Jahrhunderte zurück, das besagt, daß die Weisheit ein Geschenk Gottes ist und "Tumbheit und Töperhaftigkeit" durch die fehlende Erleuchtung des heiligen Geistes entstehen.

 

Der Narr im mittelalterlichen Verständnis war als eine geistesblind dahindämmernde, gottesverachtende Figur dargestellt. Sehr deutlich wird dieses Bild auch in den Gemälden von Hieronymus Bosch. Ein ähnlich gottloses Bild meiner frühen Kollegen zeichnete auch Thomas Murner in seiner "Narrenbeschwörung" (1512), für den die Narren die Zerstörer der Weltordnung waren.

 

Erst bei dem Humanisten und Augustinermönch Erasmus von Rotterdam (1466 - 1536) wurden meine beruflichen Vorgänger in ein besseres Licht gerückt. Er drängte auf Ausgleich und Harmonie und suchte den Zusammenhang von

Antike und Christentum, von Sokrates und Christus, von Vernunft und Menschlichkeit. Sein "Lob der Torheit" (1511) zeigte eine positive Sicht der Narrengestalt. Der Narr verfügte nun über schöpferische Kräfte und ist Beweger der Phantasie. Erasmus von Rotterdam will nicht belehren oder erziehen, er sieht in der heilsamen Torheit die wahre Weisheit und in der eingebildeten Weisheit die wahre Torheit.

 

Und mit der Figur des Till Eulenspiegel bekam der Narr eine ganz neue Facette: er war fortan nicht mehr das personifiziert Laster, sondern eine Persönlichkeit, deren Streiche man genussvoll liest. Till Eulenspiegel bezeichnete sich selbst als Narren, als Toren und das war auch die Rolle, die er spielte. Er sagte unter dem Mantel der Narrheit die Wahrheit. Von Till Eulenspiegel stark beeinflusst sind die weisen Narren bei William Shakespeare, denn auch dort sind es äußerst vielschichtige Charaktere, wie zum Beispiel der Narr in König Lear, der närrische Spaße macht, während er

bitterlich um seinen König leidet oder der Puck im Sommernachtstraum. Hier kommt auch der Begriff "Clown" ins Spiel, Clown steht dann im Englischen ursprünglich für Bauer, im umgangssprachlichen auch für den ungewollten Tölpel und im übertragenen Sinne für einen Spaßmacher. Und wenn wir gerade dabei sind: der englische "fool" (altfranzösisch fol) stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Blasebalg, umgangssprachlich aber auch "Windbeutel". Und auch "fool" hat drei Bedeutungsebenen, im eigentlichen Wortsinn ist es ein Wahnsinniger, ein Geistesgestörter. Der "natural fool" wird aber auch als Idiot und Tölpel gedeutet und der "artificial/domestic fool" schließlich ist der berufsmäßige Spaßmacher.

Hofnarren

 

Doch kommen wir nun zu den Hofnarren. Anfangs - im 12. Jahrhundert - waren das nur Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen ohne Bürgerrechte. So schlimm das nun klingen mag, für die damalige Zeit bedeutete das ein gesichertes Einkommen, allerdings war man der Willkür ausgesetzt. Bei Shakespeare beginnend entwickelt sich durch die Figur des Hofnarren der Narr als Künstler. Immer öfter fand man Schauspieler als Hofnarren, die oft vom Herrscher auch als Ratgeber geschätzt waren. Der Begriff der Narrenfreiheit findet hier seinen Ursprung, es war die Freiheit alle zu duzen, die Wahrheit zu sagen und vieles mehr. Gleichzeitig war der Narr auch in einer Opferrolle, denn er fing die Launen des Königs auf, suchte ihn zu erheitern und war ihm stets zuDiensten.

 

Gegen Ende des 16. Jahrhunderts entstand in Italien die Commedia dell'Arte, mit seinem Clown-Masken und den ersten professionellen Unternehmen. Molière und Goldoni gelten als schriftstellerische Erben der Commedia dell´Arte, durch die literarische Festlegung entfielen jedoch alle Improvisationen. Berufskomödianten spielten Stegreifkomödien mit festgelegten Rollen, mit typischen Figuren, in denen die Zuschauer sich selbst entdecken konnten. Da war der eifrige Diener, der lächerliche Alte, der Aufschneider und das junge Liebespaar. Und jede Figur trat mit einem spezifischen Dialekt auf. Arlecchino mit seinem Witz, darf hier als der erste direkte Vorläufer des Clowns gelten, birgt doch jeder Arlecchino alle vorhergehenden Arlecchinos in sich, mit alle ihren Sprüchen, ihrer Erfahrung und ihrer Weisheit. Kurze Pauseneinlagen, "Lazzi" genannt, gaben die Möglichkeit, den weiteren Handlungsverlauf spontan neu zu bestimmen. Typische Lazzi waren z.B. der Kampf mit einer (unsichtbaren) Fliege, Tortenschlachten, Einseifen und Rasieren und wurden später zu Clownsnummern. Übrigens nahmen die Schauspieler in ihren Lazzi gerne auch lokale Obrigkeiten

aufs Korn, und könnten somit als die ersten Kabarettisten gelten.

 

In Bali gibt es die Bondres Masken, Clownmasken aus dem Topeng, die Charaktere Penasar und Kartala, ein grobschlächtiger Großer und ein redegewandter Kleiner mit Phantasiesprache in Burma. Aber auch das chinesische und japanische Theater kennt Clownfiguren.

 

Die chinesische Henan-Oper ist seit 300 Jahren eine sehr beliebte Kunstform. Die Clown-Rolle ist der Narr in dieser traditionellen chinesischen Oper. Schauspielern und Singen machen diese Rolle weitaus schwieriger als die eines westlichen Circus-Clowns. Der Clown repräsentiert häufig den Durchschnittsmenschen, in dem jeder Zuschauer teilweise sich selbst wieder erkennt. Die Bühne der Henan-Oper ist traditionell gefüllt von Volkshelden, liebenswerten Geächteten und Musterbeispielen der Tugend. Der Clown ist erst später in den Vordergrund gerückt, nämlich nach Jahrhunderten. Die erste Oper, bei der ein Clown-Darsteller auftrat, liegt nur rund hundert Jahre zurück. Selbst heute ist es nicht leicht für einen Clown-Darsteller, seinen Platz auf der Bühne zu verteidigen. Man darf nicht zu grob sein. Und wenn man wiederum zu fein ist, dann ist man unnatürlich. Der Clown ist der Joker auf der Bühne. Wie der Narr im mittelalterlichen Europa hat er das Privileg, zu improvisieren, zu witzeln und zu sagen, was sonst keiner sagen darf. Der Clown hat auch mehr Darstellungsfreiheit und darf Tricks anwenden.

 

Im Laufe der Zeit entwickelten sich zwei Figuren, Harlekin und Pulcinella. Pulcinella war eine Dienerfigur, faul, in weiße Gewänder gekleidet, daraus entstand später der Pierrot. Harlekin war der Einfache, der Dumme, wurde mit

der Entwicklung der Figuren zum Hanswurst. Beide boten genügend Identifikationsmöglichkeiten für Jedermann in Szenen, die direkt aus dem Alltag der Zuschauer gegriffen waren. 1708 schuf Josef Anton Stranitzky in Wien, als Konkurrenz zu den italienischen Komikern, den Hans Wurst in einem Salzburger Bauernkostüm. Der Hanswurst wurde zur Theaterfigur, von Schauspielern aufgegriffen und von Schriftstellern verarbeitet (Stranitzky, Lessing, ...).

 

Als erster großer Vorläufer des Clowns gilt Jean-Gaspard Deburau, der 1816 mit seiner Pantomime "Der Arzt" den ersten großen Vorläufer des Clowns, den französischen Pierrot entwickelte. Mit seinem losen weißen Kittel mit langen weißen Ärmeln, den weiten weißen Hosen, der schwarzen Kappe und dem schneeweißen Gesicht erschuf er den unvergessenen französischen Pierrot, ganz ohne die Dummheit und die Plumpheit der italienischen und englischen Vorgänger. Deburau wurde berühmt, faszinierte auch Literaten und Künstler und der faszinierende Film "Die Kinder des Olymp" setzte ihm ein würdiges Denkmal.

 

Joseph Grimaldi (1799 bis 1837) erreichte seine Wirkung vor allem durch schauspielerische Techniken. Er entwickelte den modernen Clown mit dem geschminkten Gesicht Anfang des 19. Jahrhunderts in London, der aber noch nicht im Zusammenhang mit dem Zirkus, sondern mit der englischen Pantomime stand. Seine Figur war also noch kein "richtiger Clown", trotzdem wird ihm zum Gedenken in London jedes Jahr zu Ostern ein Clowngottesdienst abgehalten.

 

Der echte Zirkusclown wurde von Tom Belling (1843-1900) geschaffen. Dieser arbeitete erst im väterlichen Zirkus, kam dann aber durch Zufall zum Zirkus Renz, wo er die Figur des Dummen August entwickelte. Sein Gegenpart war der Weißclown mit elegantem Kostüm und geschminktem Gesicht, wohingegen der August unförmige Kittel, weite Hosen und viel zu große Schuhe trug.

 

Im Jahr 1770 wurde in London der erste „Zirkus“ durch P.Astley geschaffen. Der Zirkus in seiner heutigen Form existierte noch nicht, jedoch entstanden die ersten fahrenden Menagerien mit einer neuen Form der Unterhaltung. Seltene Tiere und menschliche Abnormitäten wurden als unvergleichliche Wunder ausgestellt. Die dort präsentierten "natural fools" und "freaks" sind später dann vor allem in den Sideshows der amerikanischen Zirkusse traditionsreich geworden. Diese Zurschaustellung sollte aus heutiger Sicht aber nicht nur negativ gewertet werden, denn für viele "freaks" bedeutete das ein Auskommen.

 

Der Zirkus etabliert sich im frühen 19. Jahrhundert als Institution. Die „Clowns“, wie sie nun identisch in allen Sprachen hießen, mussten vor allem artistische Fähigkei­ten mitbringen. Doch in der Gesellschaft von Kunstreitern und Akrobaten bleiben sie vornehmlich Außenseiter, karikierten das Gesehene und durften andere bis hinauf zum Direktor parodieren. In die Manege schleichen sich die Spaßmacher zunächst nur während der Umbaupausen. Erst später werden sie zu festen Bestandteilen des Programms, das Entrée als eigenständige Nummer. Die Clownsnummer waren die beruhigenden und entspannenden Momente in der Show.

 

Ihre Funktion war pädagogisch sehr wichtig. Sie sorgten für Entspannung zwischen den hoch dramatischen Raubtiernummern und den aufregenden Trapeznummern. Die Zuschauer hielten den Atem an und konnten durch die Clowns wieder „erholen“.

 

Einer ihrer ersten Vertreter war Joseph Grimaldi, mit einer Maske wurde er zu  „Pedrolino“. Doch der erste echte Clown war stattdessen Musiker, „Mr. Merriment“ oder „Mr. Fun“: ein Clown, der auch sprechend ein charakteristisches Element des ganzen englischen Zirkus wurde. Bald, dank Investitionen in verschiedenen europäischen Städten, entwickelte sich der Zirkus in Europa und gelangte nach Amerika. Die Einfachheit des europäischen Zirkus entfaltete sich zu einer Opulenz in den USA.

 

Erscheinungsbild, Kostüme:

 

Der Weißclown ist traurig, melancholisch und tiranneggiante: elegant in einem Kostüm aus Samt und Seide, Pumphose bis zu den Knien, Seidenstrümpfe, elegante Schuhe, Gesicht und Hals weiß, Mund und Ohren rot mit schwarzen Strichen als Augenbrauen.

 

Der August ist bunt, fröhlich und naiv. Er hatte zu große Kittel, die entweder schlecht geschnitten waren, zu groß oder zu weit, unförmige geflickte Hosen und viel zu große Schuhe. Weitere Elemente wie Perücke, Maske, Brille, Bart, Hut usw. werden je nach Situation und Absicht benutzt. So entwickeln sich wirkungsvolle Gestaltungsmöglichkeiten.

 

Der echte Zirkusclown war erschaffen, aus dem Zirkus und seiner Struktur heraus gewachsen. Wichtig für das richtige Verständnis dieser Zirkusclowns ist die Unterscheidung zwischen Theater und Zirkus. Während im Theater alles nur Theater ist, gibt es im Zirkus echte Gefahr. Dem Zuschauer stockte der Atem, deshalb gab es als Ausgleich die Clowns zum Ausatmen und Entspannen. Dies war schon immer eine wichtige Funktion der Clowns. Ohne autonomen künstlerischen Anspruch musste der Clown seine Aufgabe erfüllen, und so wurde er auch nicht nach Metier sondern nach Funktion eingeteilt:

 

- Reprisenclowns (mit Sprechstallmeister als Stichwortgeber )

- Entréeclowns (abgeschlossene Nummern)

 

Dort hat sich der Clown im Laufe der Zeit zu einer eigenständigen Figur entwickelt. Die Glanzzeit ihres Ruhmes hatten die Clowns in den Varietés, die noch Charlie Chaplin erlebte. Doch bald erschien der Stummfilm als das adäquate Medium ihrer wortlosen Kunst, ihrer Mimesis.

 

Ganz berühmt war Grock (Adrian Wettach 1880 - 1959), dessen Nummer mit Stuhl und Geige noch heute als "nit möööööglich" in Erinnerung ist. "Akrobat schööön" Charlie Rivel (1896 - 1987) und die berühmten Fratellini

(ca. 1877 - 1961) standen Grock in nichts nach. Oleg Popov (geb. 1930) wurde wie Tom Belling durch Zufall zum Clown. Sein Stern begann zu leuchten, als er einmal den Pausenclown vertreten musste.

 

Viele große Clowns kann man heute in Theatern und auf Bühnen bewundern. Es gibt viele, die man einfach gesehen haben muss: Dimitri, Gardi Hutter, Calvero und natürlich Girotondro.

 

Die Bandbreite der Clowns ist riesengroß: von Seifenblasen Clowns wie Pic bis zu Akrobaten , Jongleure, Wortakrobaten und Magier. Es gibt auch “Clowns“ ohne rote Nase wie Peter Shub, Jigalov oder Mr. Bean.

Egal welcher Clown seine Kunst zeigt, es ist immer wieder ein zauberhafter Moment, die Rote Nase zu erleben.

Quellen:

- „Der Clown - Geschichte, Entstehung, Entwicklung“ - Ein Vortrag von Stefan Schlenker

- „Die Philosophie der Clowns“ - Markus Kupferblum